Galerieverein muss Ausstellungsplanung erneut angehen

Von Friederike Voß

Leonberger Kreiszeitung, 20.02.2003
Robert Schad
LEONBERG - Der Zeitplan gerät durcheinander. Weil in der Pfleghofscheune in der Altstadt derzeit Pilze ihre Weben spinnen, muss der Galerieverein Leonberg gemeinsam mit der Stadt die Ausstellungsplanung neu angehen. Man hoffe, den Ravensburger Bildhauer Robert Schad, der mit dem Leonberger Zeichner Rolf Sauerwein die Galerie im Mai eröffnen sollte, weiterhin einplanen zu können, berichtete Pressesprecherin Dr. Margot Dongus nach der außerordentlichen Vorstandssitzung am Dienstag im Landtag.

Der Vorstand war nach Stuttgart gefahren, um unter anderem Schads weitläufige Installation "Der Stuttgarter Weg'' von 1986/87 in dem unterirdischen Verbindungsgang zwischen Landtag und Abgeordnetenhaus zu besichtigen.

Frühestens im September, so scheint es, könne nun der Galeriebetrieb beginnen. "Wir wollen aber unseren Mitgliedern in der Zwischenzeit jeden Monat ein Angebot machen'', erklärte Dongus. Den Auftakt einer neuen Reihe macht morgen, Freitag, um 19 Uhr der Kunstsammler Erwin Staudt, der im Warmbronner Christian-Wagner-Haus "seinen'' Max Ackermann vorstellt. Erfreuliches ist zu vermelden, ist der Verein doch auf 443 Mitglieder angewachsen. "Wir streben in diesem Jahr die 450 an'', vermeldete Margot Dongus.

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