Hannes Burgdorf Preis 2017
für zeitgenössische bildende Kunst
geht an Markus Merkle
Pressemittelung der Stadt Leonberg vom 29. Juni 2016

Der Hannes Burgdorf Preis für zeitgenössische bildende Kunst wird zum zweiten Mal in Leonberg vergeben. Die Auszeichnung geht an Markus Merkle (geb. 1975) für seine Zeichnungen und Rauminstallationen, das hat unlängst eine Jury entschieden.

Mit dem Hannes Burgdorf Preis werden gemeinsam von Stadt Leonberg, Galerieverein Leonberg e.V. und Stifter zeitgenössische Künstler/innen ausgezeichnet, die eigenständig und wegweisend mit unterschiedlichen Arbeiten der abstrakten – vorzugsweise gegenstandslosen – Kunst hervorgetreten sind. Zugleich soll eine künftige Entwicklung der künstlerischen Arbeit gefördert werden. Der Preis wird alle drei Jahre an Personen verliehen, deren Zentrum ihres künstlerischen Wirkens in Baden-Württemberg liegt, die bisher noch mit keinem größeren Kunstpreis ausgezeichnet wurden und deren Werk trotzdem bereits eine gewisse Anerkennung gefunden hat. Der Preis ist mit 10.000 EUR dotiert. Bestandteil des Preises ist eine Einzelausstellung der Preisträgerin/des Preisträgers im Galerieverein Leonberg und ein Katalog zu dieser Ausstellung, zu dem der Stifter weitere 5.000 EUR zur Verfügung stellt.

Die Preisverleihung an Markus Merkle findet offiziell während der Ausstellungseröffnung im Januar 2017 im Galerieverein Leonberg statt.

Die Jury, bestehend aus dem Stifter Hannes Burgdorf, Kulturstaatssekretärin
Petra Olschowski, dem Bildhauer und Maler Camill Leberer, der Vorsitzenden des Galerievereins Leonberg e.V. Eva Ott und der Leonberger Kulturamtsleiterin Christina Ossowski, hat die Entscheidung für Markus Merkle wie folgt begründet:

"Die künstlerische Arbeit von Markus Merkle konstituiert sich aus unterschiedlichen medialen Ebenen. Grundlegend ist die Verwendung einfacher Grundformen, die in ihrer Wiederholung und unter Einbeziehung des Zufallsprinzips das jeweilige Werk zu einem singulären Ereignis werden lässt. Darin nimmt Merkle im Kontext der aktuellen Kunstszene eine unverwechselbare und herausgehobene Stellung ein. Merkles Arbeiten zeichnet zudem eine Tendenz zum Nomadisch-Transistorischen aus, die ihn immer wieder die Frage nach äußerer und innerer Balance auf eindrückliche Weise formulieren lässt."
Erster Preisträger
Der Stifter